Lust an Textilem und der Mode hatte ich von Kindesbeinen an; so nähte ich schon als Erstklässlerin Puppenkleider auf der alten Tretnähmaschine meiner Oma.
Natürlich kam da nur eine Berufslehre als Damenschneiderin in Frage, anschliessend arbeitete ich in einem Haute-Couture-Atelier. Ganz nach meinem Lebensmotto: „nur wer sich verändert bleibt sich treu“, startete ich eine kaufmännische Ausbildung und arbeitet mehrere Jahre in einer Grossbank. Doch das Textile gefiel mir viel zu gut und ich absolvierte die Textilfachschule. Danach arbeitete ich in einer Stoffhandlung und danach bei ABM, wo ich zuerst als Verkaufsleiterassistentin gestartet und als Einkäuferin nach einigen Jahren wieder aufgehört habe. Anschliessend wurde ich bei Charles Vögele Zentraleinkäuferin, die letzten Jahre in der Kinderabteilung.
Nun wurde ich schwanger und an ein Weiterarbeiten bei Vögele - das hätte geheissen, das halbe Jahr irgendwo auf dieser Welt aus dem Koffer zu leben – war nicht zu denken.
Für meine kleine Tochter Zoë nähte ich natürlich einiges und bald auch kleine Lederfinken, auf diese ich immer öfter angesprochen wurde.
So wuchs die Idee einer eigenen Lederfinkenkollektion und deren Herstellung. Für mich gestaltet sich dies als die ideale Kombination zwischen Arbeit (Ledereinkauf, Design, Herstellung und Vertrieb) und Kind. Natürlich ist Zoë die hauseigene Testläuferin, da bleibt keine Lederqualität noch Verarbeitungsmethode verschont; ebenso erkenne ich die geschmacklichen Vorzüge der Kinder bei den verschiedenen Designs.
Ich habe vom aller ersten Finken an sehr viel Spass und freue mich sehr, dass ich mit sehr guter Qualität, verspieltem Design, vernünftigen Preisen und sehr viel Engagement viele Kinder und deren Eltern glücklich machen kann!
Auch Ihnen wünsche ich viel Freude mit den Surrli-Finken!


